Was eine ISDN Telefonanlage ausmacht
Was heutzutage über Internetleitungen funktioniert, war schon seit langem über die einfache Telefonleitung bekannt: Nämlich Telefonapparate eines Hausanschlusses miteinander zu verbinden. Folgende Fragen werden vor Beginn einer solchen Installation geklärt: Wie viele Teilnehmer gibt es? Wer “darf” nach außen telefonieren oder von außen Gespräche annehmen (Stichwort: Amtsleitungen)? Wo wird ein Gespräch als erstes hingeleitet, welche Musik ist in der Warteschleife, soll es eine Rufumleitung geben? All dies sind die Elemente, aus denen eine ISDN Telefonanlage sich zusammensetzt - und die vorher im Kundengespräch vereinbart werden. Kostenlos sind jedenfalls die Gespräche innerhalb einer solchen Telefonanlage möglich - ganz gleich, ob es sich um vier Nebenanschlußstellen handelt oder auch um zehn und mehr, wie bei Firmen. Immer, wenn ein Telefonteilnehmer einen ISDN-Anschluss beantragt, werden ihm Nummernserien zur Verfügung gestellt, die genau der Anzahl der Nebenstellen entsprechen. Bei ISDN-Telefonen handelt es sich bereits um Apparate, die anzeigen und protokollieren, mit wem, wann und wie lange telefoniert wird.